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Danke fürs Mitmachen!

4 September 2010

Zu aller erst meinen herzlichen Dank an alle, die ihren Beitrag zum Carnival geliefert haben!

Viele der Kommentare und Beiträge haben bei mir das gewünschte Ergebnis ausgelöst, die Synapsen funken, und ich hoffe, dass es bei dem ein- oder anderen Leser auch gefunkt hat.

Nun stehe ich vor dem Problem, wie ich das ganze „auswerte“ … Chronologisch, alphabetisch, oder Mixe ich das alles zu einem Brei, und gehe zwischendurch auf einzelne Ingredienzien ein?

Wenn ich aber hier und jetzt eine Regel für mein Vorgehen aufstelle, schränke ich mich womöglich selbst ein, und darf mein eigenes Regelwerk nicht mehr verletzen… ich würde mir selbst Auflagen, und das Schreiben so keinen Spaß machen.

Da kommt mir der Beitrag von Christian Henner-Fehr in den Sinn, der vor die Frage nach einer Lösung die Frage nach der Motivation zum Lösen gestellt hat. Er macht dabei auf zwei Arten von Motivation aufmerksam, dem Lustgewinn (wie komme ich auf einen Berg), und der Unlustvermeidung (wie komme ich aus der Grube).


Leider ist es häufig so, dass viele Menschen eher aus der Ecke der Unlustvermeider kommen, oder zu mindest den Lustgewinn der Unlustvermeidung unterordnen.

Dabei kommt der typische Satz:“Ich muss doch Arbeiten, um Geld zu verdienen.“ heraus.

Die Unlust auf Armut bewegt hier zum Arbeiten.
Ich finde das sehr schade, weil ich gelernt habe, dass das Arbeiten aus Lustgewinn wesentlich mehr Spaß macht.
Die Grundlage, ob etwas Spaß macht, oder nicht, liegt in unserem persönlichen Wertesystem, dass wir uns im Laufe des Lebens zugelegt haben.

„Arbeit muss nicht Spass machen, sie muss das Geld zum Leben bringen.“ soll mal jemand gesagt haben…wenn er meint…

Ein kleiner Trick, um mehr Spaß zu haben ist, sich entweder vom Wertesystem zu lösen, oder sich eine andere Betrachtungsweise zuzulegen.

Ich mache das gerne in meinen Trainings, dass ich die Teilnehmer in die Lage versetze, aus einer anderen Perspektive zu sehen, und ihnen so die Freiheit gebe, für sich selbst neue Bewertungen vorzunehmen.
Ist ein Passwort in der IT ein lästiges Übel, was vielleicht noch der Überwachung dient, oder ist es eine tolle Erfindung, weil ich mich davor Schützen kann, dass andere unter meinem Namen Unfug machen?
Kann es sogar Spaß machen, sich ein System zu entwickeln, mit dem man sichere Passwörter erstellen, und sie darüber hinaus leicht im Kopf behalten kann?

Eine meiner persönlichen Aufgaben bezüglich meiner Arbeit ist es, den Arbeitskreis E-learning zu organisieren. Sehr lästig… Email-Einladungen schreiben, Reminder, abends länger im Office bleiben… man muss es halt machen…

Zugegeben, so dachte ich damals. Als ich dann erkannte, wie viele Menschen offenbar Spaß an diesen Treffen haben, Vorträge vorbereiten, oder sich in die Diskussion einbringen, habe ich gefallen daran gefunden, die Organisation zu übernehmen. Heute ist es nicht mehr das „… man muss es halt machen…“ heute will ich es machen, die Tätigkeit wurde zum Lustgewinn.

Doch was mache ich jetzt mit meinen Regeln für die weitere Vorgehensweise mit den Reaktionen auf den Carnival?

Jeanpol Martin hat in seinem Kommentar Aristoteles angeführt, welcher behauptet:

„Das Ziel aller Handlungen muss das Glück sein“

,
und so werde ich hier künftig schreiben, was ich denke, und dabei den entsprechenden Carnivalbeitrag heranziehen.

So wie in diesem Artikel.

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